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Sandra Hirschke / fundus.media
Die christliche Landschaft hat sich in den letzten Jahrzehnten pluralisiert – nicht nur in einem global vernetzten Hotspot wie dem Rhein-Main-Gebiet. Dies gilt konfessionell wie kulturell: Neben den bei uns klassischen Kirchen (evangelisch, römisch-katholisch und seit dem 19. Jahrhundert auch den evangelischen Freikirchen) trifft man heute auf eine große konfessionelle Vielfalt christlicher Kirchen - etwa solche orthodoxer und altorientalischer Herkunft, um nur zwei Beispiele zu nennen. Die kulturelle Vielfalt des Christentums zeigt sich auch in den zahlreichen internationalen Gemeinden.
Es wird immer wichtiger, dass die christlichen Kirchen im Blick auf gemeinsame Herausforderungen kooperieren und offene theologische Fragen angehen. Die Einheit der Kirche in versöhnter Verschiedenheit ist gerade in einer zunehmend zerrissenen und fragmentierten Gesellschaft ein notwendiges Zeugnis und unaufgebbares Ziel.
Im Referat „interkonfessioneller Dialog“, das für den innerchristlichen Dialog zuständig ist, halten wir Expertise über die verschiedenen christlichen Kirchen und Konfessionen bereit, im Blick auf deren konfessionelle wie kulturelle Vielfalt. Wir pflegen den Dialog mit und die ökumenischen Beziehungen zu ihnen. Das Ziel dabei ist die Einheit der Kirche in versöhnter Verschiedenheit.
Wir beraten zu Fragen des interkonfessionellen Dialogs und bieten Vorträge sowie Fortbildungen (für unterschiedliche Professionen) an. Sehr erfolgreich wurden u.a. von 2007-2024 fünf Durchgänge der Langzeitfortbildung „Ökumenisches Lernfeld“ (für Theolog*innen aus unterschiedlichen Kirchen) durchgeführt.
Auch bei Fragen zu Amtshandlungen im ökumenischen Zusammenhang (Taufe/Patenamt, Trauung etc.) können Sie uns ansprechen.
Eine enge Zusammenarbeit besteht mit dem Konfessionskundlichen Institut in Bensheim.
Außerdem besteht eine Zusammenarbeit mit überregionalen Gremien: „Hessische Ökumenereferent*innen-Konferenz“ (HÖRK) und die „Catholica-Konferenz der Evangelischen Kirche in Deutschland“ (EKD). Im Referat liegt auch die fachliche Zuständigkeit für die Kontakte zu den „landeskirchlichen Gemeinschaften“.
Im Arbeitskreis für interkonfessionelle Fragen treffen sich regelmäßig Theolog*innen aus EKHN und EKKW mit Expertise bzw. Interesse an diesem Themenfeld.
Im Arbeitskreis für interkonfessionelle Fragen im Zentrum Oekumene der EKHN und EKKW treffen sich Personen aus den beiden hessischen Landeskirchen, überwiegend Pfarrpersonen, aber auch kirchliche Mitarbeitende mit anderen Professionen. Sie tauschen sich aus über aktuelle Entwicklungen und teilen ihr Knowhow. Der Arbeitskreis trifft sich dreimal jährlich zu Sitzungen mit einem jeweiligen thematischen Schwerpunkt und besteht aus einigen, von den Ökumenereferaten von EKHN und EKKW berufenen, Mitgliedern sowie aus Gästen.
An Einladungen interessierte Personen können sich bei den unten angegebenen Kontaktpersonen melden.
In der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) arbeiten unterschiedliche Kirchen und Konfessionen auf der Grundlage der Basisformel des Ökumenischen Rats der Kirchen sowie der Charta Oecumenica zusammen.
Es gibt drei Ebenen der ACK: die ACK Deutschland auf Bundesebene, die ACK Hessen-Rheinhessen e.V. als die für unsere Region zuständige regionale ACK sowie lokale ACKs an verschiedenen Orten.

Pfarrer Dr. Jörg Bickelhaupt

Ritva Prinz